Wer waren die Gladiatoren? Wie kämpften sie? Und wie schwer ist eigentlich ein Gladiatorenhelm? Antworten auf diese Fragen fand die Lateinklasse 6abc bei ihrem Besuch im Römermuseum Sumelocenna.
Bei einer spannenden und anschaulichen Führung durch die Gladiatorenausstellung, die noch bis September im Museum zu sehen ist, erfuhren wir viel über den Ursprung der Gladiatorenkämpfe, die Ausbildung der Gladiatoren, ihre verschiedenen Kampftechniken und die unterschiedlichen Gladiatorentypen.
Das Beste war, dass wir selbst Gladiatorenhelme aufsetzen und Schwerter in die Hand nehmen durften. So konnten wir uns gut vorstellen, wie schwer die Ausrüstung war.
Außerdem lernten wir viel über das Alltagsleben der Römer in Sumelocenna. Besonders beeindruckend war die große öffentliche Latrine, auf der bis zu 35 Personen gleichzeitig Platz fanden. Wer sie benutzen wollte, musste dafür bezahlen. Kaiser Vespasian hatte nämlich eine Latrinensteuer eingeführt. Als sein Sohn diese Steuer kritisierte, soll er den berühmten Satz gesagt haben: „Pecunia non olet“ – „Geld stinkt nicht“. Jetzt wissen wir, woher der Ausspruch stammt.
Ein weiteres Highlight war das ausgeklügelte Wassersystem der Römer. Wir erfuhren, dass sie ein mehr als sieben Kilometer langes Aquädukt bauten, das frisches Quellwasser aus dem Rommelstal bei Obernau nach Sumelocenna leitete. Pro Sekunde flossen dabei fast 80 Liter Wasser in die römische Siedlung – eine beeindruckende Leistung für die damalige Zeit. Sauberes Wasser für Brunnen, Bäder und Haushalte war ein großer Luxus und zeigt, wie fortschrittlich die Römer vor fast 2.000 Jahren waren.
Der Ausflug ins Römermuseum Sumelocenna war spannend, lehrreich und hat viel Spaß gemacht.






